Hypnose – wird man da nicht
willenlos?
Hypnose ist mit den verschiedensten
Vorstellungen und Erwartungen verknüpft:
Angst vor Kontrollverlust, Willenlosigkeit, Lächerlichkeit,
Manipulation
Angst vor dem eigenem Inneren (Wiederaufleben
von Traumata, Hochkommen schrecklicher Dinge...)
Wegzaubern von Erinnerungen
magischer Einfluss auf Krankheiten, schlechte
Angewohnheiten
usw.
In der Show-Hypnose
suchen sich die Hypnotiseure gezielt
Menschen, die für ihre Art der Manipulation zugänglich sind. Die Hypnose nach
Erickson ist anders.
Ist man nun hilflos
ausgeliefert?
Nein! Bei dieser
Form der Hypnose bestimmen Sie selbst, in wieweit Sie Ihr Bewusstsein ausblenden
und sich Ihrem Unbewussten überlassen wollen.
Sie erleben bewusst mit, was sich in der Trance ereignet; die
Trancetiefe kann während der Sitzung wechseln und ist nicht ausschlaggebend für
den Erfolg.
Sie bleiben
autark!
Ihr Unbewusstes wird Sie schützen und nichts tun lassen, was
Sie nicht wirklich wollen.
Die Hypnose unterstützt und lenkt
in der Sitzung behutsam die Konzentration auf Ihre innere Arbeit. Während der
Trance sind Sie jederzeit fähig, zu tun, was Sie wollen.
Vergleichbar ist der Zustand mit
einem Kinobesuch, in dem man vom Film gefesselt ist, sich mit ganzer
Aufmerksamkeit mitten im Geschehen befindet und die reale Welt nur noch am
Rande wahrnimmt. Trotzdem könnte man jederzeit aufstehen und gehen.
Oberstes Gebot ist, dass Sie sich geschützt fühlen und mit Respekt und Einfühlungsvermögen behandelt werden.